Melanotan II - Bräune aus der Spritze
Melanotan II ist ein Analog des Peptidhormons alpha-MSH. Beide Peptidhormone bewirken eine Hautbräunung.
Neben Melanotan II ist noch Melanotan I existent, auf dem Melanotan II aufbaut. Es besitzt bis auf eine Erhöhung der Libido alle positven Eigenschaften der zweiten Version. Melanotan II ist jedoch der Wirkstoff, der weltweit für Aufsehen sorgt.
Sowohl Melanotan I als auch Melanotan II wurden in Australien entwickelt, das Einsatzgebiet sollte ein Schutz gegen Hautkrebs sein. Die Wirkung des Melanotan II beruht auf einer Stimulierung des alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons (alpha-MSH), welches die Melanogenese einleitet. Hierdurch wird Melanin gebildet, ein dunkles Farbpigment, welches die Haut vor übermäßiger Sonneneinwirkung schützt. Je mehr Melanin die Haut bildet, desto dunkler der Hauttyp.
Die Melanin-Bildung kann mittlerweile auf zwei Arten angeregt werden: Waren bis zum Auftauchen von Melanotan II lediglich eine Besonnung der Haut durch entweder ein Bad in der Sonne oder einem Besuch im Solarium die einzige Möglichkeit, um braun zu werden, so kann Melanotan II dies mittlerweile auch ohne direkte Sonneneinwirkung. Durch die Injektion dieses Peptidhormon wird die Melanin-Bildung direkt stimuliert und die gesellschaftlich so begehrte Bräune entwickelt sich. Gerade heutzutage, wo Hautkrebs immer öfter in den Medien ist und dank schwindender Ozonschicht immer mehr Opfer findet, kann Melanotan II eine willkommene Alternative für Menschen sein, die braun sein und sich gleichzeitig keinem erhöhten Hautkrebs-Risiko aussetzen wollen.
Dabei gilt Melanotan II als recht sicher. Die Forschungen hierzu laufen bereits seit den 80er Jahren und bisher konnte keine schädigende Wirkung nachgewiesen werden. Bis Melanotan II jedoch als Medikament zugelassen wird, kann es jedoch noch dauern, da Hautbräune bisher kein medizinisches Anwendungsgebiet darstellt. Da Melanotan II parallel zur Hautbräune auch noch die Libido stimuliert, wird eifrig versucht, es als Viagra-Alternative registriert zu kriegen. Jedoch stehen auch hier die Zeichen denkbar ungünstig. Derzeit ist Melanotan II nur als so genannte Research Drug zugelassen, also als Forschungsmittel. Wer hierzulande Melanotan II anwenden möchte, kommt um eine Bestellung auf dem mittlerweile florierenden Schwarzmarkt nicht herum. Sogar die größte Suchmaschine mit dem G und den zwei oo´s schaltet Werbung für Anbieter, die Melanotan II per Nachnahme anbieten. Ein risikantes Unterfangen, da der Endverbraucher nie genau sicher sein kann, was er letztenendes bekommt. Zudem bewegen sich alle Anbieter auf illegalem Boden.
Damit Melanotan II seine volle Wirkung entfalten kann, ist eine so genannte zweiwöchige Ladephase vonnöten, bei der täglich 0,2mg pro kg Körpergewicht mit bakteriostatischem Wasser rekonstituiert und anschließend ins Fettgewebe injiziert werden. Sobald die gewünschte Hautbräunung erreicht ist, wird lediglich einmal pro Woche eine Erhaltungsdosis von ca. 1mg injiziert. Dies scheint das Schema zu sein, mit dem die meisten Benutzer die besten Erfolge erzielen.
FTW Publishing rät strikt vom Gebrauch dieser noch nicht zugelassenen Substanz ab und distanziert sich ausdrücklich vom abgedruckten Einnahmeschema. Dieses soll keine Aufforderung zur Anwendung sein, sondern stellt lediglich das Ergebnis einer Internetrecherche dar.

